2024 – einige Highlights

Was ich anhatte

Zum Internationalen Frauenkampftag 2025 holte der Frauennotruf die Ausstellung „Was ich anhatte“ nach Erlangen und organisierte ein vielfältiges Begleitprogramm.

Mehr zur Ausstellung finden Sie hier.

Traumasensible Stabilisierungsgruppe

Zweimal im Jahr, im Frühjahr und im Herbst, bietet der Frauennotruf eine Gruppe für Frauen an, die Gewalterfahrung erlebt haben.
In der diesjährigen Frühjahrsgruppe stand auch ein Besuch in einer Boulderhalle auf dem Programm. Das Klettern soll das Selbstvertrauen in sich selbst stärken und die Fokussierung auf das Hier und Jetzt erfahrbar machen. Dabei hatten auch die Mitarbeiterinnen des Frauennotrufs großen Spaß.

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Mehr Infos zu unseren Gruppen finden Sie hier.

Sobald wir eine neue Gruppe anbieten, veröffentlichen wir die Termine hier.

Safe Space 2024

Das war unser dritter Safe Space! Auch dieses Jahr waren wieder über 20 Ehrenamtliche und das Team des Frauennotrufs jeden Tag während der Bergkirchweih im Einsatz, um für Frauen und Mädchen den Berg sicherer zu machen.

Auch von politischer Prominenz bekamen wir dieses Jahr Besuch …

…gleich zweimal.

Impressionen vom Safe Space 2024 gibt es hier.
Weitere allgemeine Informationen zum Safe Space finden Sie hier.

Große Veränderungen

Unsere langjährige Kollegin Birgit Hartwig ist in den Ruhestand gegangen!
Wir haben sie mit einem Empfang verabschiedet.
Hier finden Sie Eindrücke von der Verabschiedung.

Rechts im Bild unsere neue Kollegin, die für Birgit Hartwig gekommen ist und in Zukunft den Bereich Prävention betreuen wird. Links im Bild die Elternzeitvertretung für unsere Kollegin Maria Sponsel.

Kreisrätinnen zu Besuch

Vielen Dank für das Interesse der politischen Akteurinnen von CSU und Grünen aus dem Landkreis. Wir haben uns sehr über den Beusch der Kreisrätinnen gefreut!

#GewalthilfegesetzJetzt!

Weiter Informatioen zur Kampagne finden Sie hier:

https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/aktionen-themen/kampagnen/bff-kampagne-gewalthilfegesetzjetzt-2024.html

Der 25. November – Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Infostand in den Arcaden

Am Samstag waren wir anlässlich des Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen in Erlangen in den Arcaden. Zusammen mit dem Frauenhaus haben wir an einem Infostand unsere Organisationen und unsere Arbeit vorgestellt und das Patriarchat weggekegelt 🙂

Die Stille Gewalt

Wir waren Mitveranstalterinnen dieser Lesung.

Asha Hedayati, Anwältin für Familienrecht, beschreibt in ihrem Buch, wie der Staat von Gewalt betroffene Frauen alleinlässt, und zeigt auf, was sich ändern muss, damit die zuständigen Institutionen wirklich den Schutz bieten, den sie leisten sollten. Die Autorin macht immer wieder die Erfahrung, dass die staatlichen Strukturen Frauen nicht nur unzureichend vor Gewalt schützen, sondern sogar selbst Teil eines gewaltvollen Systems sind. Partnerschaftsgewalt ist wie ein blinder Fleck bei Familiengerichten, Polizei und Jugendämtern, in Sorge- und Umgangsrechtsverfahren. Dabei ist jede vierte Frau ist einmal in ihrem Leben von Gewalt in ihrer Partnerschaft betroffen.

Hier einige Infos zur Person von Asha Hedayati

Redebeitrag auf der Demonstration des feministischen Bündnisses

Ca. 250 Personen versammelten sich in der Erlanger Innenstadt zu einer Kundgebung zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. Es gab Redebeiträge von Mitarbeiterinnen des autonomen Frauenhauses, des Frauenzentrums, der Uni-AG Medizin und Menschenrechte. Ein Beitrag beschäftigte sich mit dem Thema Gewalt gegen Seniorinnen, die Situation von Frauen und queeren Personen im Iran wurde von der Gruppe Women life freedom thematisiert und eine weitere Redner*in sprach über die rechtliche Situation von trans*Personen.
Der Frauennotruf thematisierte das Gewalthilfegesetz. (S. dazu das  Statement des Bundesverbands der Notrufe (bff).
Unter der Überschrift Auch wenn es schwer ist… schlossen an das Statement ein paar Sätze an, die die Dimensionen der Arbeit des Frauennotrufs ausleuchteten.

Plakataktion #Nur Ja heißt Ja!

Die Frauenberatungsstelle FrauenLeben e.V. Köln, hat im Rahmen ihrer Präventionsarbeit die Consent Kampagne „NUR JA HEISST JA“ ins Leben gerufen. Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen hat der Frauenotruf Erlangen ein Motiv aus der Kampagen in Erlangen an verschiedenen Stellen plakatiert.

Die Macherinnen aus Köln schreiben über ihre Kampagne:

In den letzten Jahren hat sich erfreulicherweise juristisch wie gesellschaftlich der Bereich von sexualisierter Gewalt positiv verändert. Inzwischen sind wir an dem Punkt angekommen, dass sich Betroffene nicht körperlich stark wehren müssen, es gilt der Grundsatz „Nein heißt Nein“. Doch das reicht noch nicht. Unsere Kampagne zielt darauf ab, den nächsten Schritt einzuleiten: Wir möchten das Prinzip der Zustimmung etablieren: „Nur Ja heißt Ja“. Die Verantwortung liegt damit bei allen Beteiligten, immer wieder zu überprüfen, ob Consent – die Zustimmung – vorhanden ist. Nur dann kann von Einvernehmlichkeit gesprochen werden.
Das Thema Consent ist hochaktuell. Wir möchten eine breite Zielgruppe mit unserer Öffentlichkeitskampagne sensibilisieren, informieren und empowern.

Mehr zur Consent Kampagne aus Köln finden Sie hier.